merken
Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (m/w/d) – BRAFO Berufsorientierung
Begleiten Sie Jugendliche auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft – mit Wertschätzung, Fachwissen und echtem Gestaltungsspielraum
Ihr neuer Arbeitgeber: IBLM e.V. – Spezialist für berufliche Bildung im Chemiedreieck
Die Interessengemeinschaft Bildung Leuna-Merseburg e.V. (IBLM) ist seit über 30 Jahren ein etablierter Bildungsträger im Chemiedreieck Sachsen-Anhalt. Mit unserem engagierten Team begleiten wir jährlich rund 300 Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Unterstützungsbedarf auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit.
Unser Fokus liegt auf echter Beziehungsarbeit: Wir nehmen Jugendliche als ganze Menschen wahr – mit ihren Stärken, Sorgen und Träumen. In flachen Hierarchien und mit hoher kollegialer Unterstützung ermöglichen wir es unseren Fachkräften, sinnvoll und wirksam zu arbeiten.
Das Programm: BRAFO – Landesberufsorientierung für 11.000 Schüler*innen pro Jahr
BRAFO (Berufswahl Richtig Angehen Frühzeitig Orientieren) ist das Landesberufsorientierungsprogramm Sachsen-Anhalts. Jährlich erreichen wir rund 11.000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7–9 an Sekundar-, Gesamt-, Gemeinschafts- und Förderschulen.
Das Programm verfolgt ein klares Ziel: Jugendliche früh und systematisch in ihrer beruflichen Orientierung unterstützen, damit sie tragfähige Berufsentscheidungen treffen und in stabile Ausbildung übergehen.
Aufgaben
Ihre Rolle: Pädagogische Begleiterin und Vertrauensperson für Jugendliche in kritischen Lebensphasen
Sie sind eine der zentralen sozialpädagogischen Fachkräfte in der BRAFO-Umsetzung. Sie begleiten Jugendliche mit hoher professioneller Empathie durch die Phase der Berufswahlentscheidung und helfen ihnen, ihre Potenziale zu entdecken und in stabilisierte Ausbildung zu münden.
Beratung, Begleitung und Beobachtung
- Sie begleiten Gruppen und Einzelne durch die Interessenerkundung und Kompetenzfeststellung. Sie führen Standortgespräche, Reflexionsrunden und eins-zu-eins-Beratungen.
- Sie beobachten systematisch die Kompetenzen der Schüler*innen (Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft, Handlungsfähigkeit) und dokumentieren diese sachlich und entwicklungsorientiert.
- Sie arbeiten eng mit den Ausbilder*innen zusammen – gemeinsames Feedback zu Beobachtungen, abgestimmte Rückmeldungen an Schüler*innen und Schulen.
Gruppenarbeit, Workshops und Vermittlung von Orientierungswissen
- Sie planen und führen Workshops und Reflexionsrunden durch zu Themen wie: Berufswahl-Entscheidungsfindung, Bewerbungstraining, Ausbildungsmarkt erkunden, Umgang mit Ablehnung, Chancen nach der Schulzeit.
- Sie vermitteln praktisches Orientierungswissen: Wo finde ich Ausbildungsplätze? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wie läuft ein Bewerbungsgespräch ab?
- Sie moderieren Gruppenreflexionen, um das Erlebte in den Werkstatttagen in persönliche Erkenntnisse zu übersetzen.
Anforderungen
Ihr Profil
Unverzichtbare Qualifikationen (Muss-Kriterien)
- Abgeschlossenes Studium in Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaften oder vergleichbarem Studiengang (BA/MA).
- Hohes Maß an sozialer Kompetenz: Fähigkeit, Jugendliche zu verstehen, auch wenn sie Abwehr zeigen; Geduld gepaart mit Klarheit und Grenzsetzung.
- Grundkenntnisse im Umgang mit digitalen Tools (MS Office, ggf. Lernmanagementsysteme, sichere Umgangsweise mit Daten und Datenschutz).
- Bereitschaft zur Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses (kann nachgereicht werden) und zur Teilnahme an verpflichtenden Fortbildungen (BRAFO-KE, inklusive Pädagogik).
Wünschenswerte Zusatzqualifikationen (Nice-to-have)
- Mehrjährige Berufserfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen – idealerweise an der Schnittstelle Schule, Beruf oder Jugendförderung (z.B. in der Schulsozialarbeit, BvB-Maßnahmen, Berufsvorbereitungen, Jugendzentren, stationärer Jugendhilfe).
- Zusatzqualifikation in systemischer oder traumapädagogischer Arbeit, hilfreich für die Arbeit mit Jugendlichen, die schwierige Lebensgeschichten haben.
Persönliche Kompetenzen und Haltung
- Sie sind authentisch und wertschätzend: Jugendliche spüren, ob Sie sie ernst nehmen.
- Sie haben professionelle Empathie: Sie können sich in die Lage von Jugendlichen hineinversetzen, ohne dabei Ihre eigenen Grenzen zu verlieren.
- Sie arbeiten kollegial und reflektiert: Sie können mit anderen zusammenarbeiten, setzen Grenzen und nutzen Supervision aktiv.